Am Samstag lasse ich die beiden etwas ausschlafen, dann wecke ich sie und wir fahren trotz schlechtem Wetter zum Metropolitan Government und schauen uns die Aussicht über Shinjuku an. Danach gehen wir ENDLICH Okonomiyaki essen (und stinken natürlich für den Rest des Tages ales kämen wir gerade frisch aus der Fritteuse!). Als es dunkel wird fahren wir nach Roppongi und gehen endlich auf die Hills. Wunderbare Aussicht, der Tokyo Tower ist so schön, dass ich nie wieder runter möchte!! Da ist das Metropolitan Government Building in Shinjuku wirklich nichts dagegen! Anschließend fahren wir nach Kichijouji, in Aoi‘s und mein ehemaliges Stamm Izakaya, sitzen auf gefälschtem billig Tatami-Boden an der „Bar“, essen und trinken.
Sonntag geht es dann wieder früh los: Wir fahren nach Yokohama, wo das Wetter gott sei Dank auch ganz gut ist. Mit super Hunger gehen wir ins Ramen Museum, das einfach soooo schön und süß ist, nur dummerweise ist es so voll, dass wir relativ schnell wieder rausgehen, ohne was zu essen. Also fahren wir nach China Town und schlagen uns dort den Magen voll. Am Abend schauen wir noch kurz in Harajuku vorbei und fahren dann heim, alle relativ fertig und müde.
Als ich schon im Bett liege, schreibt mir Emily eine Nachricht: „For some reasons I have to go home tomorrow. Is there a way to see you, nefi and thezi again? tonight or in the morning?“ Schock! 2 minuten später ruft mich Nodoka panisch heulend an und fragt ob ich weiß, ob mit Akino alles ok ist. Hä, wieso? Von dem Erdbeben in Chile, dem in Okinawa und der Tsunami Warnung an der japanischen Küste (ich lebe im übrigen NICHT an der japanischen küste!) haben wir nämlich KEIN wort mitgekriegt! Gott sei dank kann Facebook und ein Anruf bei Aoi uns dann beruhigen, Akino (die in Chile ist) lebt noch!
Jetzt sitze ich also um 10 Uhr morgens hier, die Mädels schlafen noch und ich treffe Emily, bevor sie in 2 Stunden zum Flughafen abfährt .. was für eine Welt!
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