Montag, 16. November 2009

Und weiter gehts!

Gefesselt, beeindruckt und nach meinem super-langweiligen Wochenende ehrlich gesagt auch verdammt eifersüchtig kann ich nicht aufhören „Tokyo Diaries“ fertig zu lesen (Vielen Dank Alina!!). Wieso scheint es für andere Leute kein Problem zu sein, sogar nicht nur am Wochenende auszugehen? Aber das kommt schon noch. Vor allem für‘s japanisch lernen war es ein guter Ansporn! Ich bleibe optimistisch, obwohl ich selbst um 3 noch nicht einschlafen kann und mir zum tausendsten mal Fight Club anschaue. Geplagt von heftigen Bauchschmerzen (jetzt weiß ich auch, wieso alle immer sagen, dass die Fertig-Nudel-Suppen für den Körper so schlecht sind!) schlafe ich dann irgendwann um 5 ein. Um nicht in einen brisanten Rythmus zu fallen, stelle ich mir den Wecker auf 9 Uhr morgens, den ich natürlich gnadenlos verschlafe und um 11 aufwache. Ich schreibe in die Arbeit ne Mail, wegen der Messe und so Ende ich damit nach Iidabashi zu fahren, um mir nachträglich eine Rechnung für meine Fahrkarte ausstellen zu lassen haha Dann bin ich zurück nach Hause (insbesondere auch weil mein Handy Akku leer war und das in Japan .. der tot bedeutet!) und hab endlich die Sachen mit der Bank geregelt und jetzt eigentlich hoffentlich auch endlich gecheckt!! Weil Nefi mir erzählt hat, dass Yuui (die ja gerade Auslandssemester in Stockholm macht und nach München gekommen ist - doppelt blöd, weil ich sie nicht getroffen hab und weil sie nicht hier ist!) ihr erzählt hat, dass Naka-Meguro ein cooles Viertel sein soll, fahre ich da also hin. Strahle ne gute Stunde um den Bahnhof rum, sieht auch alles ganz nett aus, aber Läden habe ich nicht gefunden, und alleine was trinken zu gehen .. na ja ;)

Weil ich eh in Shibuya umsteigen muss, entscheide ich mich dort in meinem Lieblings Okonomiyaki-Laden zu gehen. Auch wenn in Japan durchaus alleine essen gegangen wird (weil auswärts essen teilweise billiger ist, als zuhause zu kochen - zumindest wenns einigermaßen gesund sein soll!) ist es trotzdem noch eine Überwindung, alleine in ein Restaurant zu gehen. Vielleicht war Okonomiyaki auch nicht gerade das richtige (ist ja eher was geselliges, wenn man an den Tischen mit den Platten in der Mitte sitzt und sich das japanische „Omelette“ selber zubereitet!), aber in meiner „Küche“ zuhause was zu machen ist nunmal auch abschreckend!! Außerdem schmeckt es einfach zu gut :D Auf dem Weg nach Hause sehe ich einen Penner in meiner Straße, der aus dem Müll sich Reis raussucht und isst. Japan ist eben doch nicht so perfekt! Als ich nach Hause komme steht Samson (der Kerl von der Firma, von der ich das Apartment miete) vor der Tür meiner Nachbarn und erzählt das es Lärmbeschwerden gegeben hat. Ich hab mich zwar auch schonmal per Facebook über die House-Musik der Tussi beschwert, aber SO schlimm ist es dann auch wieder nicht. Vor allem ist da um 11 immer Ruhe. Anders als bei dem Päärchen nebenan, die die halbe Nacht durch .. Das habe ich dann auch gesagt (also das es nicht so schlimm war, nicht das mit dem Päärchen ;) )! 

Jetzt also Wäsche waschen und mal die Bude auf Vordermann bringen .. ein großer Nachteil von 20m^2 ist nämlich vor allem auch, dass es sofort aussieht wie bei Hempels unterm Sofa! Aber hab ja morgen auch nochmal viel Zeit :D

Ihr seht also Okonomiyaki, eine Straße in Naka-Meguro und DIE Kreuzung in Shibuya (zur Zeit hängt im übrigen Yamashita Tomohisa, mein J-Idol Favourit, den ich sogar vor 2 Jahren mal getroffen habe, auf den riesigen Leinwänden .. yes :D)


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